Fachklinik Psychosomatik
Auf einen Blick
Therapie

Individuelle Therapiemethoden

Therapie ist keine Erholung oder gar Kur. Sie ist Arbeit an der eigenen Person – durch den Versuch, sich in seinem Erleben und Verhalten besser zu verstehen.

 

Untrennbar damit verbunden ist die Notwendigkeit, auch ein besseres Verständnis vom Erleben und Verhalten der anderen zu erwerben. Diese zentralen Faktoren stellen die Grundlage für das Gelingen von Beziehungen und damit für Erfolg und Zufriedenheit dar.

 

Geeignete Behandlungsmethoden


Die Auswahl der für Sie geeigneten Methoden mündet bei uns in verschiedene Behandlungspfade. Damit möchten wir Ihre individuelle Therapie in einer möglichst reibungsarmen Organisation der Abläufe sicherstellen.

 

Behandlungspfad „Erlebnisorientierung“
(2/3 Aktivität, 1/3 Besinnung)


Die Inhalte dieses Pfades bestehen vor allem aus anregenden, aktivierenden Therapien, die Bewegung, Kreativität und Erleben fokussieren. Sie sind intensiv, machen Spaß und finden in der Gruppe mit anderen statt. Hierzu gehören einerseits unmittelbar auf den Körper zielende Angebote wie Sport, Bewegung, Wandern, etc. Darüber hinaus setzen wir erlebnisaktivierende Verfahren ein, die erfahrungsgemäß intensive Eindrücke ermöglichen. Damit sich hieraus persönliche Einsichten entwickeln und diese ins Selbstbild integriert werden können, sind aber auch Ruhe und Zeit für sich notwendig. Wenn also Anregung und Ruhe im richtigen Maß kombiniert sind, können die gesammelten neuen Erfahrungen mit sich und anderen zu einer äußerst wertvollen und nachhaltigen Neuorientierung beitragen.

 

Behandlungspfad „Kontemplation“
(2/3 Besinnung, 1/3 Aktivität)


Wer Stille, Ausgleich und Besinnung sucht, wird von Gruppenangeboten wie Entspannung, Meditation, Musiktherapie, Gestaltungstherapie, Körperarbeit und der überwältigenden Schönheit der Natur um die Klinik profitieren. Diese auf Ruhe und Stabilisierung ausgerichteten Verfahren werden bei uns mit milden Formen körperlicher Aktivierung kombiniert, um die Erkenntnisarbeit unserer Patienten zu unterstützen.

Therapieformen, die Ihnen liegen


Unsere therapeutischen Angebote bauen auf einer diagnostisch erworbenen Arbeitshypothese auf, die mit Ihrer Hilfe erstellt wurde. Nach unserem Selbstverständnis ist Therapie nur ein Werkzeug, um mit Ihnen gemeinsam für Ihr persönliches Ziel die notwendigen Schritte und Veränderungen zu beginnen. Daher stehen wir für einen therapeutischen Ansatz, der verschiedene Therapieschulen integriert. Aber die Therapie muss Ihnen liegen. Egal, wie gut ein Verfahren auch ist – wenn es Sie nicht anspricht, werden wir nicht viel erreichen. Gleiches gilt für die therapeutische Allianz – sie muss passen. Das bedeutet auch, dass eine ungünstige Patient-Therapeut-Kombination gewechselt werden kann – von beiden Seiten.

 

Insofern haben wir, ausgehend von einem psychodynamischen Ansatz, erlebnisorientierte und verhaltenstherapeutische mit gestaltungs-, körper- und musiktherapeutischen Strategien integriert. Wir arbeiten also mit verschiedenen Methoden, um die bestmögliche Abstimmung zwischen Ihren individuellen Möglichkeiten und dem therapeutisch Notwendigen zu gewährleisten. 

 

Weil psychotherapeutische Erkenntnisarbeit oft sehr anstrengend ist, darf der Ausgleich nicht fehlen: hierzu gehören die Zeit für sich zur Besinnung, Kreativität und Bewegung. Und Humor schadet auch niemandem.

In der Regel erhalten unsere Patienten aus diesem Therapieangebot in der Summe 20 - 25 Leistungen in der Woche, was ungefähr einem „Halbtagsjob“ entspricht. Ein entscheidender Wirkfaktor ist unserer Erfahrung nach die Vernetzung der Patienten untereinander. Insofern spielen Gruppen und die menschliche Begegnung bei uns eine große Rolle. Schutz und Geborgenheit, aber auch Humor und Lebendigkeit sind zentrale Voraussetzungen für Offenheit und den Mut zur Veränderung. Hierfür spielt bei uns auch die Pflege eine große Rolle. Ständige Ansprechbarkeit, Hilfe bei Krisen und lösungsorientierter Beistand sind ihr besonderer Beitrag und sollen es Ihnen erleichtern, sich auf die verschiedenen Angebote einzulassen.

Nachhaltige Hilfe


Bei praktisch allen Störungen, die in der psychotherapeutischen Medizin behandelt werden, handelt es sich um Folgezustände. Sie stellen Reaktionen dar, die wir als Menschen auf verschiedene Stressoren zeigen können. Bei manchen der auftretenden Störungen können jedoch Intensität oder Dauer so gravierend sein, dass zunächst eine rasche Symptomentlastung notwendig ist (Stabilisierung). In diesen Fällen haben sich neben Aufklärung und Stützung besonders Kräftigung, Rekreation, tagesstrukturierende Maßnahmen und ein ausgewogenes Sport- und Bewegungsprogramm bewährt. 

 

Gemeinsames Erkennen und Eigenverantwortung


Wann immer möglich, wird sich unsere Arbeit jedoch auf die Einsicht in die auslösenden und unterhaltenden Bedingungen richten. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Rahmen auf Ihrem eigenen Beitrag zur Aufrechterhaltung, besonders aber zur Bewältigung der jeweiligen Problematik (Sensibilisierung). Denn überall dort, wo Sie Eigenverantwortung übernehmen, ist es besonders aussichtsreich, Ursachen zu beeinflussen und, sofern möglich, zu beheben. 

 

Erfahren Sie mehr über:

Kostenübernahme


durch private Krankenversicherungen und die Beihilfe — gerne beraten wir Sie telefonisch:
Frau Peters +49 7226 54-820

Psychosomatische Medizin:

Ärztliches Sekretariat

Telefon: +49 7226 54-800

Telefax: +49 7226 54-519

E-Mail: schuhmannmax-grundig-klinikde

 

Stationäre Anfragen

Telefon: +49 7226 54-820

Telefax: +49 7226 54-519

E-Mail: petersmax-grundig-klinikde