Fachklinik Innere Medizin
Auf einen Blick
Diagnostik

Diagnostik – umfassend, sicher und schnell

Wie in jeder medizinischen Fachrichtung spielt auch in der Psychosomatik zielgerichtete Diagnostik eine zentrale Rolle. Ohne fachlich begründete Diagnose darf keine Therapie eingeleitet werden. Den Schwerpunkten unserer Disziplin gemäß, gliedert sich die Diagnostik in die Erfassung sowohl körperlicher als auch psychischer Befunde.

 

1. Teil der Diagnostik: körperliche Untersuchungen


Nach einer (orientierenden) körperlichen Untersuchung führen wir eine einfache Basisdiagnostik (Labor, EKG) durch, die bei Auffälligkeiten jedoch umfassend erweitert werden kann. Da die Klinik hervorragend fachlich und apparativ ausgestattet ist, können wir im Bedarfsfall eine zeitschonende vollumfängliche Abklärung aller somatischen Differentialdiagnosen unter einem Dach durchführen. Dabei ist besonders auf einen sinnvollen Einsatz der eingesetzten Diagnostik zu achten, um unnötige Belastungen zu vermeiden. Das spart Zeit und schafft Sicherheit.

 

2. Teil der Diagnostik: das psychische Befinden


Gleichrangig mit der Erhebung der körperlichen Befunde ist bei uns die Erfassung Ihres psychischen Befindens mit psychometrischen und psychologischen Testverfahren. Diese Diagnostik dient zunächst einer ersten Einschätzung: Um welche Störung handelt es sich und wie stark ist sie aktuell ausgeprägt? Gibt es weitere psychische Auffälligkeiten (Komorbidität)? Wie stark ist das Ausmaß der Gesamtbelastung? Welche Ressourcen und Fähigkeiten liegen vor? Welche Behandlungsoptionen und -wünsche kommen in Frage? 

 

Ganzheitliche Beurteilung


Neben dieser Bestandsaufnahme zielt die Diagnostik aber besonders darauf ab, die psychologischen Faktoren zu erfassen, die für die bestehende Problematik relevant sind. Zentrales Anliegen ist die Erstellung einer Arbeitshypothese, d. h. einer Erklärung, wie und wodurch die jeweilige Störung entstanden sein könnte und wodurch sie aufrecht gehalten wird. Hier spielt dann besonders die Zusammenschau von persönlichen und sozialen Faktoren eine Rolle (Bio-psycho-soziales Modell). Insofern ist diese Einschätzung ein Herzstück psychotherapeutischer Medizin. Sie stellt die Grundlage für die weitere Behandlungsplanung dar und ermöglicht uns die Entscheidung, von welchen Angeboten Sie am besten profitieren können. 

 

Transparenz, Teilhabe und Teamarbeit


Besonders wichtig sind uns dabei Transparenz und Ihre Teilhabe, d. h. wir beziehen Sie in unsere Beobachtungen und Überlegungen mit ein. Das kann durchaus auch bedeuten, eine von uns aufgestellte Hypothese mit Ihrer Hilfe zu korrigieren. Denn nach unserer Überzeugung kann Erkenntnisarbeit und anschließende Veränderung nur gelingen, wenn Sie dazu bereit sind und dahinterstehen. 

 

Psychotherapie ist Teamarbeit von gleichberechtigten Partnern. Sie sind die Piloten, wir sind die Co-Piloten.

 

Individualität vor, während und nach der Behandlung


Zum Gelingen dieses Prozesses tragen sowohl die zutreffende Arbeitshypothese, aber auch eine haltgebende therapeutische Beziehung bei. Beides muss laufend überprüft werden, wofür ebenfalls ein diagnostisches Monitoring zum Einsatz kommt. Mithilfe dieser Werkzeuge werden der Behandlungsverlauf und die Ergebnisqualität überprüft. Für Sie bedeutet das, viele Fragen zu beantworten, teilweise sogar schon vor Ihrer Anreise. Während Ihres Aufenthaltes tragen Sie mit Ihren Informationen wesentlich dazu bei, die Therapieangebote möglichst optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Und sofern Sie dazu bereit sind, würden wir auch gerne weiterverfolgen, wie es Ihnen einige Zeit nach Ihrer Entlassung zu Hause geht. Denn nach unserer Auffassung sollen Sie sich nicht nur wohlfühlen, solange Sie bei uns sind, sondern letztlich ausschlaggebend sind für uns Ihre Stabilität und Ihr Wohlbefinden auf Dauer.

 

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